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Startups die gescheitert sind

Um mit deinem Startup selbst nicht zu scheitern, lerne von erfolgreichen deutschen Startups und folge Ihren Hilfen.

2019 sind folgende Startups gescheitert

Die Gründer eines Startups glänzen nicht selten mit ihrer Unternehmung durch die Umsetzung einer Idee, die vor allem technisch oder bezüglich des Geschäftsmodells eine hohe Innovation beherbergt. Und genau deshalb beschleunigt sich das Tempo eines Startups gerne von 0 auf 100. Dies bedeutet jedoch noch lange nicht, dass ein Startup als neuer Stern in seiner Branche anzusehen ist. Denn so manchmal entwickelt sich aus ihnen vielmehr eine Sternschnuppe. Eine Seifenblase, die gefühlt ebenso schnell zerplatzt, wie sie aufgestiegen ist. So ist es auch im vergangenen Jahr zahlreich geschehen. Die folgenden Startups mussten sich 2019 ihr Scheitern auf dem Markt eingestehen.

Alcandia

Mittels Alcandia sollten Stornogebühren von Reisen der Vergangenheit angehören. Quasi ein “Zweitmarkt für Reisen, die eigentlich storniert werden würden”. Ausführliche Informationen über das Aus der Stornoreisen findest du auf unserer Unterseite.

Amabrush

Bekanntheit erlangten die Produzenten einer elektronischen Zahnbürste durch die TV-Sendung “Das Ding des Jahres”. Schwierigkeiten bei der Herstellung und dadurch resultierende Lieferverzögerungen, die sogar die Wiener Staatsanwaltschaft alarmierte, sorgten für eine Pleite des Unternehmens im Juni.

AndroidPit

Mittels dieser App informierten die Redakteure des Unternehmens Interessierte mit ihrem Magazin, welches auch eine Android-Community beherbergte. Trotz rund 20 Beschäftigter in acht Ländern vermeldete man Mitte 2019 die Insolvenz, nachdem der Mutter-Firma Fonpit ein wichtiger Großkunde abgesprungen war.

Bullet

Nicht mehr darauf zu warten, dass die Post im Briefkasten landet. Das ist das Ziel dieser Unternehmer gewesen: die Post in eine Zentrale zu erhalten, einzuscannen und diese dann digital an den Empfänger weiterzuleiten. Nachdem u.a. eine Millionen Euro für die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistung fehlte, musste Insolvenz angemeldet werden.

Dormando

Als Ableger der Bettzeit-Gruppe ging dieses Startup als Online-Shop mit einem breit gefächerten Portfolio für Produkte des Betten- und Matratzen-Segments an den Start – welches auch Artikel von anderen Herstellern beinhaltete. Diese Idee verwarfen die Gründer jedoch, um sich ausschließlich auf den Vertrieb eigener Produkte konzentrieren zu können. Ende des vergangenen Jahres wurde der Betrieb eingestellt.

Emovements

In einem elektrisch betriebenen Rollator sah dieses Startup seinen Platz auf dem Markt. Obwohl die Zielgruppe eine Große gewesen ist, ließen die Verkaufszahlen keine Gewinne zu. Im Mai erklärte das Unternehmen seine Insolvenz, zwei Monate später gehörte sie der Geschichte an.

Evrgreen

Im Internet kann man sich heutzutage einfach alles online bestellen. Eine Nische meinten die Unternehmer P. Ehlers und J. Nieling mit ihrem Online-Shop für Zimmerpflanzen entdeckt zu haben. Doch noch kurz vor dem Jahreswechsel 2018/2019 startete ihr Insolvenzverfahren, woraufhin sie ihren Internethandel einstellten.

Fittaste

Als Lieferant für schnell zubereitete Fertiggerichte, die de individuellen Sport- und Ernährungsplan gesund ergänzen, wollten die Unternehmer dieses Startups durch die Decke schießen. Doch auch die Gründer-Brüder Benjamin und Konstantin Ladwein mussten im August des letzten Jahres Insolvenz anmelden, mehrere Mitarbeiter mussten entlassen werden und einer der beiden Mitbegründer verließ das “sinkende Schiff” freiwillig. 

Kochzauber

Von Lidl übernommen, wollte der Discounter die mit Rezepten und portionierten Zutaten versehenen Essens-Boxen für einen reichhaltigen Mittagstisch auf dem Markt etablieren. Das Vorhaben schlug aufgrund einer zu geringen Nachfrage jedoch fehl, woraufhin das Startup aufgelöst wurde und die mehr als 30 Mitarbeiter alternative Arbeitsplätze innerhalb des Lidl-Konzerns angeboten bekamen.

Lesara

Der Anbieter von kostengünstiger Mode geriet schon sehr früh im Jahr 2019 in die Schlagzeilen. Der Aufbau eines millionenschweren Logistik-Zentrums und die Abzahlung eines Kredits sollen dem Online-Unternehmen Schwierigkeiten bereitet haben. Zudem sei ein potentieller Käufer kurzfristig abgesprungen – was die Pleite letztendlich besiegelte.

Let’s Yalla

Aus dem Arabischen übersetzt bedeutet der Name dieses ehemaligen Unternehmens in etwa “Los geht’s”. Loslegen wollte es mit einer App, die Last-Minute-Flüge an den Mann bringen wollte und sollte. Unglücklicherweise musste man feststellen, dass diese doch noch recht kleine Nische derzeit bereits mehr als ausgelastet ist. In Folge dessen blieben schlicht und einfach die Kooperationspartner und somit ein möglicher Wachstum des Startups aus – was vergangenen Mai zum Ende führte.

Modomoto

Ab 2011 bot das Startup Männern, die sich nicht unbedingt für Klamotten-Shopping begeistern können, durch Stil-Berater individuell zusammengestellte Outfits an. Diese erhielt man unverbindlich als Paket zugesandt. Im Jahr darauf ging Outfittery – mit dem gleichen Geschäftsmodell – an den Start. 2019 fusionierten die beiden Startups, die nun unter dem Namen Outfittery zusammenarbeiten. Modomoto verschwand vom Markt.

Soul Zen

C. Lukaseder und S. Bachmair konzentrierten sich zu 100% auf ihren Online-Shop für Spirituelles und Yoga. Obwohl ihr Umsatz nach nicht einmal zwei Jahren die Millionenmarke knacken konnte, blieben Finanzierungsmittel aus. Glück im Unglück: für einen nicht genannten Betrag übernahm die Bauer Media Verlagsgruppe das Unternehmen.

Zu den 12 eben erwähnten Startups, die im Jahr 2019 gescheitert sind, mussten sich auch folgende junge Unternehmen einreihen:

  • airgreets
  • Bonaverde
  • Discoeat
  • eBlocker
  • Evalu
  • froodies
  • JimDrive
  • Kochhaus
  • LifeTime
  • Luuv
  • Meine Spielzeugkiste
  • Mobisol
  • Monoqi
  • patronus.io
  • Philosoffee
  • Pets Deli
  • PTScientists
  • sapaso
  • Skills4school
  • ticr
  • Von Floerke
  • Wechsel-Bo
  • Weissmaler